KI-Spin-Off: Robotik-Ausgründung am DFKI in Bremen – Magnet für Talente

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die vier Universitätsprofessoren Frank Kirchner, Rolf Drechsler, Joachim Hertzberg und Bernd Krieg-Brückner sowie die senatorische Behörde für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz und die senatorische Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Häfen des Landes Bremen haben sich auf die Gründung eines neuen Hightech-Unternehmens für Robotik und Künstliche Intelligenz, der RAISE Robotics AG, verständigt.

„Mit dem neuen Spin-Off wollen wir die Erfolgsserie der Unternehmensausgründungen des DFKI nun auch in Bremen fortsetzen. Mit über 80 erfolgreichen Neugründungen wurde das DFKI bereits als gründungsaktivstes An-Institut ausgezeichnet, da wir über 3000 neue Hightech-Arbeitsplätze an unseren Standorten überall in Deutschland geschaffen haben”, so Professor Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des DFKI: Auch das Land Bremen, das mit dem DFKI seit über zehn Jahren Zukunftstechnologien fördert, kann von dem neuen Hightech-Unternehmen profitieren.

Eine zentrale Motivation für die Unternehmensgründung sei es, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DFKI, die ihre Karriere außerhalb des wissenschaftlichen Betriebs in einem industriellen Umfeld fortsetzen möchten, Perspektiven in Bremen zu eröffnen. So könne vorhandenes Knowhow am Standort bewahrt werden. Zugleich sollen optimale Arbeitsbedingungen Experten und Talente aus der ganzen Welt nach Bremen locken.

Mit dem Robotics Innovation Center unter der Leitung von Professor Frank Kirchner, der dazugehörigen Außenstelle in Osnabrück, die von Professor Joachim Hertzberg geleitet wird, und dem Forschungsbereich Cyber-Physical Systems unter der Leitung von Professor Rolf Drechsler ist das DFKI in Bremen derzeit einer der weltweit größten Standorte für die Entwicklung robotischer Systeme und intelligenter Technologien.

Zusammen mit weiteren Mitarbeitern decken die Wissenschaftler nach Angaben des DFKI das gesamte Spektrum KI-basierter Robotik ab: Von der Entwicklung hochleistungsfähiger Rechnersysteme und innovativer kinematischer Regelungstechnologien über Maschinelles Lernen für die Mensch-Roboter-Interaktion, Software Engineering und die Umsetzung wissensbasierter Autonomie bis zum Entwurf und der Simulation von Verhalten sowie der Entwicklung elektromechanischer Systeme. Kein anderes Robotik-Unternehmen verfüge über einen derartigen – und in industriellen Projekten unter Beweis gestellten – Kompetenzumfang, welcher zukünftigen Kunden die ‚aus einer Hand‘-Lösung anbieten kann, teilt das Forschungszentrum mit.

Da sollten wir in Bremen doch mal eine Live-Sendung machen. Vielleicht können wir auch Mitglieder des Deutschen Bundestages für diese Exkursion begeistern.

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