Über den Transformationsdruck in der Unternehmenskommunikation

„Die klassische Unternehmenskommunikation lief über den Gatekeeper Journalist, dann über den Gatekeeper Blogger oder Influencer und jetzt erleben wir den dritten Schritt. Unternehmen werden selbst zu Medien“, so der Blogger Karsten Lohmeyer. Warum soll man als guter Kommunikator nur mit 10 oder 20 Journalisten sprechen, wenn ich direkt mit allen Stakeholdern in Verbindung treten kann. Also mit Kunden, potenziellen Kunden, Lieferanten, Aktionären und allen weiteren relevanten Zielgruppen eines Unternehmens.

„Hier entsteht ein enormer Transformationsdruck in der Unternehmenskommunikation. Im Marketing beschäftigt man sich schon seit über zehn Jahren, wie man Botschaften online richtig vermittelt und wie man digitale Plattformen gut bedient. Die Marketingabteilungen haben im Digitalen die Nase vorn, während die PR oft noch in der traditionellen Welt verhaftet ist und sich vieles von diesem Handwerkszeug erst aneignen muss. Ich halte den Schritt für sehr sinnvoll, Content Factorys in den Unternehmen einzuführen und auf digitale PR zu setzen – egal in welcher Form. Es sind eben nicht mehr nur 10 bis 20 Journalisten, mit denen man kommuniziert. Im Internet sind es ganz viele Menschen, mit denen ohne Vermittlungsinstanz gesprochen werden muss. Und auf ihren bevorzugten Plattformen müssen diese Menschen adäquat bedient erden. Wer etwa auf Facebook mit einem Stock im Hintern unterwegs ist, wird keinen Erfolg haben“, konstatiert Lohmeyer.

Warum es dabei sinnvoll ist, wenn auch Führungskräfte im Social Web aktiv sind, erörterten wir in einem Fachgespräch mit Klaus Eck:

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