CIO-Talk auf der #CEBIT18 über die Digitalpolitik der Bundesregierung

Der Bundesverband der IT-Anwender VOICE veranstaltet seinen ersten Politik-Talk auf der CEBIT. Unter dem Titel: „100 Tage neue Regierung – Wie steht´s um die Digitalisierung?“ diskutieren CIOs aus Anwenderunternehmen mit den digitalpolitischen Experten der Parteien die Schwerpunkte der aktuellen Digitalpolitik. Dabei geht es um die aus Sicht der CIOs notwendigen Maßnahmen zum Beispiel im Bereich Cyber-Sicherheit, Infrastrukturausbau und digitale Bildung.

Im Koalitionsvertrag von SPD und CDU spielte die Digitalisierung eine wesentliche Rolle. Eine große deutsche Wochenzeitung hat nachgezählt. 27-mal wurde das Wort „Internet“ erwähnt und der Digitalisierung wurde ein ganzes, 12-seitiges Kapitel gewidmet. Damit hat die Bundesregierung ein positives Signal gesetzt, dass sie Digitalisierung und Breitbandausbau beherzter anpacken wird als das die Vorgängeradministration getan hat. Doch bei diesem Signal ist es bisher weitgehend geblieben. Die Ankündigung von sinkenden Investitionen des Bundes bis zum Jahr 2022 lässt sogar das Gegenteil befürchten. Genügend Stoff für die politische Debatte auf der CEBIT.

Die Vertreter der Anwenderunternehmen und VOICE-Mitglieder sind Dr. Pamela Herget-Wehlitz, CIO von MTU Aero Engines; Stefanie Kemp, Head of Transformation & Innovation bei Lowell Group und Dr. Hans-Joachim Popp, CIO der DLR. Die Politik wird vertreten vom FDP-Bundestagsabgeordneten Mario Brandenburg (Mitglied im Bundestagsausschuss Digitale Agenda), von der Die Linke-Bundestagsabgeordneten Anke Domscheit-Berg (Mitglied im Bundestagsausschuss Digitale Agenda) sowie cnetz-Sprecher Professor Jörg Müller-Lietzkow.

Das Format Politik-Talk ist Ergebnis einer vertieften Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG. Er ist gemeinsam von VOICE und CEBIT ins Leben gerufen worden, um der Diskussion um die Anforderungen der Anwenderunternehmen mehr Gehör zu verschaffen.

Das CIO-Kuratorium wird darüber im #Cebit18 #Livestudio am Montag, den 11. Juni berichten.

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