IBM und Red Hat: Kooperation zur Beschleunigung der Entwicklung der Hybrid Cloud

IBM und Red Hat Inc. gaben vergangene Woche eine wichtige Erweiterung ihrer langjährigen Partnerschaft bekannt, die es IBM- und Red Hat-Kunden ermöglicht, von der kombinierten Leistungsfähigkeit der Technologien beider Unternehmen in Private und Public Clouds zu profitieren.

IBM zieht es in den Container

Die Vereinbarung baut auf IBM’s Bestreben auf, sein gesamtes Softwareportfolio mit Containern, einschließlich WebSphere, MQ Series und Db2, zu überarbeiten. Containertechnologien entwickeln sich schnell zu einem sicheren und zuverlässigen Weg, um Anwendungen über mehrere IT-Fußabdrücke hinweg von bestehenden Rechenzentren in die Public Cloud und umgekehrt zu verlagern. Parallel zur Umstellung von IBM auf containerisierte Software bietet Red Hat ein umfangreiches Portfolio an unternehmensweiten, cloud-nativen und hybriden Cloud-Infrastrukturlösungen, die, wenn sie kombiniert werden, einen klaren Weg für Unternehmen zur Einführung von Hybrid-Cloud-Computing bieten.

Hierzu betont Arvind Krishna, Senior Vice president, IBM Hybrid Cloud:

„Mit dem jüngsten Schritt von IBM zur Containerisierung seiner Middleware bietet die heutige wegweisende Partnerschaft zwischen IBM und Red Hat den Kunden mehr Auswahl und Flexibilität. Unsere gemeinsame Vision für eine hybride Cloud mit Containerarchitekturen ermöglicht es Millionen von Unternehmen – von Banken über Fluggesellschaften bis hin zu Regierungsorganisationen – auf führende Technologien beider Unternehmen zuzugreifen, ohne zwischen öffentlicher und privater Cloud wählen zu müssen.“

Erweiterung aller Cloud-Services: Private, Public und Hybrid

Durch die Zusammenarbeit können IBM und Red Hat Kunden jetzt ihre bestehenden Technologieinvestitionen maximieren und sie leichter in die Hybrid Cloud verschieben, wobei die IBM Cloud Private und Red Hat OpenShift als gemeinsame Grundlage dienen. Zudem lassen sich containerisierte Anwendungen auf einer einzigen, integrierten Containerplattform mit einer einzigen Ansicht aller Unternehmensdaten erstellen. Entwickler können außerdem neue Anwendungen schneller entwerfen, modernisieren und bereitstellen. Dabei stehen ihnen die Vorteile der Cloud-basierten Services von IBM wie Künstliche Intelligenz, Internet of Things und Blockchain zur Verfügung.

Im Rahmen der Kooperation wird IBM seine privaten Cloud-Plattformen (IBM Cloud Private und IBM Cloud Private for Data) und seine Middleware-Angebote auf die Red Hat OpenShift Container Platform als Red Hat Certified Container erweitern. Kunden können von der Geschwindigkeit und Einfachheit des IBM Cloud Private Self-Service-Katalogs, der Deployment-Engine und des Betriebsmanagements auf der Red Hat OpenShift Container Platform über alle Footprints der hybriden Cloud einschließlich der IBM Public Cloud profitieren.

Starke Partner für eine starke Zukunft

IBM und Red Hat, zwei der weltweit größten Open-Source-Unternehmen, blicken zurück auf eine 20-jährige enge Partnerschaft. Die nun angekündigte erweiterte Zusammenarbeit steht Kunden bereits zur Verfügung, da Unternehmen mit berechtigten Red Hat-Abonnements ihre Red Hat OpenShift Container Platform-Abonnements derzeit über die Red Hat Cloud Access-Lösung auf IBM Cloud nutzen können. Die Unternehmen werden auch Partner für gemeinsame Beratungs- und Implementierungsdienstleistungen über die IBM Garage und Red Hat Consulting sein, und die Lösung wird durch erstklassige IBM Technology Support Services und Red Hat Services unterstützt.

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