Die kollaborative #CEBIT18

Der Digital Workspace rückt für Unternehmen immer stärker in den Blickpunkt: Neun von zehn Entscheidern glauben, dass mobile Tools und Collaboration-Services die Produktivität verbessern. Das verkündet die Cebit in einer Pressemitteilung: Eine aktuelle Studie von British Telecom nennt fünf maßgebliche Bausteine zur Steigerung der Performance: ein besser vernetzter Arbeitsplatz, komfortables Co-Working auch außerhalb des Büros, unternehmenseigene Apps, Instant-Messaging-Dienste sowie leistungsfähigere Endgeräte.

Ein wichtiges Thema ist die Datensicherheit. Weil viele Angriffe von Mitarbeiter-Arbeitsplätzen ausgehen, setzen Unternehmen zunehmend auf automatisierte Security-Konzepte. Eine breite Palette solcher Lösungen wird auf der CEBIT vorgestellt. Die neuen Applikationen erfüllen die Vorgaben der EU-Datenschutzgrundverordnung: Diese verlangt, dass der Anwender die Kontrolle über personenbezogene Daten behält.

IBM: Künstliche Intelligenz macht die Arbeit smarter

Eine Schlüsselrolle für den Workspace 4.0 spielt die künstliche Intelligenz. Digitale Assistenten erleichtern die Bedienung vieler Programme. Die Plattform Watson Workspace von IBM vereint die Fähigkeiten des kognitiv arbeitenden Supercomputers mit einer Collaboration-Lösung, die Kommunikationsströme aus verschiedenen Quellen bündelt und nach Relevanz sortiert – von der E-Mail über den Firmenchat bis zur Social-Media-App. CIO-Kurator Stefan Pfeiffer hat die Vorteile ja schon ausführlich beleuchtet:

“Lange Zeit habe ich ‘normale’ Telefonate bevorzugt und hatte keine Lust auf Video. Morgens und generell sehe ich nicht so gut aus. Und auch am Heimarbeitsplatz muss ich nicht unbedingt Video nutzen. Ja, in der Vergangenheit gab es auch immer die bekannten technischen Probleme. Und manche Videokonferenz-Lösung war und ist einfach zu kompliziert. Seit wenigen Wochen beobachte eine Veränderung meiner Einstellung. Ich gewöhne mich an eine Kombination von Konversationswerkzeug und Video-Telefonaten. Unter Konversationswerkzeug verstehe ich Lösungen wie Slack – mit dem wir vom CIOKurator im vergangenen Jahr bewusst experimentiert haben -, Microsoft Teams oder eben jetzt in meinem Fall Watson Workspace. Statt in meinem E-Mail-Posteingang führe ich dort für alle Teilnehmer transparent Diskussionen um eine bestimmtes Thema. Die wichtigsten Informationen werden von Watson als Moments zusammengefasst. Kein E-Mail-Ping-Pong, stattdessen ein Thread oder eben Space, in dem ich ein Projekt, eine Frage gemeinsam nachvollziehbar diskutiere. Das funktioniert per Mac- oder Windows-App, im Browser und auf dem Smartphone. Und wenn das Thema erledigt ist, verschwindet der Space in meiner Liste. Was hat das nun mit Videotelefonaten zu tun? Einen entscheidenden Kick hat Watson Workspace in der gerade offiziell angekündigten Plus-Version für mich durch die Integration der Videokonferenz-Lösung Zoom bekommen. Mit einem Klick kann ich einem Space ein Vidoetelefonat oder einen Videokonferenz starten. Die Beteiligten sind per Bild eingeblendet (wenn sie mögen), ich kann den Bildschirm teilen und im Space das Meeting auch dokumentieren. Richtig cool und das CIOKuratorium nutzt das jetzt zur Themendiskussion und Vorbereitung unserer Aktivitäten auf der CEBIT 2018. Der Nutzen zusammengefasst: Ich verschiebe notwendige, oft projektorientierte Diskussionen, neudeutsch Kollaboration und Zusammenarbeit, aus dem persönlichen E-Mail-Posteingang in einen Platz, in dem wir gemeinsam arbeiten. Und wenn es Text nicht tut oder Besprechungen Sinn machen, starte ich sie mit einem Klick.”

Datev präsentiert digitalen Erlebnisparcours

Für Steuerberater und deren Businesskunden bietet die Kollaboration ebenfalls neue Möglichkeiten. Der CEBIT-Auftritt von DATEV wird als digitaler Erlebnisparcours gestaltet. Die verschiedenen Stationen veranschaulichen, wie sich die partnerschaftliche Zusammenarbeit gestalten lässt. Themen sind unter anderem die digitale Buchführung, digitale Lohnabrechnungen, mobile Anwendungen und Cloud-Konzepte.

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