Brauchen wir digitale Sonderwirtschaftszonen? @axelopp @th_sattelberger #9vor9

Das wichtigste Ziel des FDP-Bundestagsabgeordneten Thomas Sattelberger in den nächsten Jahren: Die Schaffung digitaler Sonderwirtschaftszonen.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir Shenzhen in Deutschland brauchen. Der Fokus auf einzelne Startup-Unternehmen greift zu kurz.“

Das Gleiche gilt wohl auch für Hubs, Labs und sonstige kleinteilige Maßnahmen, um die Gründertätigkeit im digitalen Kontext in Schwung zu bringen. Nach den Zahlen der Kfw bewegen wir uns bei neuen Unternehmen von einem Negativrekord zum anderen. Und das liegt nicht nur an der guten Konjunktur.

„Wir brauchen kreative Ökologien, wo tradierte Firmen mit frischen und jungen Gründerinnen und Gründern zusammenkommen, wo Regelwerke im Arbeitsrecht, Baurecht und Verwaltungsrecht wegfallen, so dass man mit anderen Qualitäten auf der Grünen Wiese wieder Innovationen machen kann“, fordert Sattelberger.

Ausführlich bei den Netzpiloten nachzulesen.

Axel Oppermann sieht Sonderwirtschaftszonen kritisch. Sie ziehen Trittbrettfahrer an, die nur günstige Konditionen abschöpfen wollen. In den neuen Bundesländern konnte man dieses Phänomen vor allem in der Call Center-Branche beobachten. Da gab es einen Wanderzirkus unter den Anbietern.

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