Neues Datenleck, Bekenntnis zu Data Privacy, aber auch US CLOUD ACT – Nachrichten rund um das Thema Datenschutz und Datenhoheit für den CIO

Einige Nachrichten rund um das Thema Datenschutz/ Data Privacy und Datenhoheit für den CIO. 31 Unternehmen bekennen sich zum Thema Schutz der Daten von Bürgern und Unternehmen. IBM CEO Ginni Rometty hat das übrigens schon vor geraumer Zeit getan, beispielsweise auf der Dreamforce oder dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Wir haben unter anderem hier berichtet.

Microsoft, Facebook and Cisco Systems Inc. are among the 31 tech companies pledging not to help any government mount cyberattacks against “innocent civilians and enterprises from anywhere.” … Absent from the list: Apple Inc., Amazon.com Inc. and Alphabet Inc.’s Google.

via The Wall Street Journal – CIO Journal – 18.4.2018

Einfacher Zugang zu 49 Millionen Profile

Und der jahrelange Streit zwischen Microsoft und der US Regierung scheint durch den kürzlich unterzeichneten “CLOUD Act” beendet. Zumindest sieht das der Supreme Court so. Die Regulierung steht im Widerspruch zu den oben zitierten Bekenntnis zum Datenschutz. Zumindest scheinen sich US Unternehmen wehren zu können, wenn es um die E-Mails von Nicht-US-Bürgern geht.

Die Regelung schreibt vor, dass amerikanische Onlinefirmen US-Ermittlungsbehörden grundsätzlich Zugang zu Daten eigener Bürger gewähren müssen, auch wenn die Daten außerhalb der USA gespeichert sind. Firmen können sich aber gegen solche Datenanforderungen wehren, wenn es um Bürger anderer Länder geht oder wenn dadurch Gesetze anderer Staaten verletzt würden.

via Microsoft-Rechtsstreit erledigt: Supreme Court beruft sich auf “Cloud Act” – SPIEGEL ONLINE

Und dann gibt es noch Informationen über ein weiteres Leck der Data Privacy. Localblix, ein US-amerikanisches Unternehmen, dass durch die Analyse und Kombination von Daten von Facebook, LinkedIn, Twitter und anderen Plattformen 49 Millionen persönliche Profile erstellt, macht sich dieses Leck der Data Privacy offensichtlich zunutze.

Since its founding in 2010, the company has focused its collection on publicly accessible data sources, like social networks Facebook, Twitter, and LinkedIn, and real estate site Zillow to name a few, to produce profiles.

But earlier this year, the company left a massive store of profile data on a public but unlisted Amazon S3 storage bucket without a password, allowing anyone to download its contents.

via Data firm leaks 48 million user profiles it scraped from Facebook, LinkedIn, others | ZDNet

Weitere Informationen und Stellungnahmen von LinkedIn, Facebook und Co. sind in besagtem Beitrag auf ZDNet nachzulesen.

 (Stefan Pfeiffer)

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