Was müssen CIOs denn nun für Kompetenzen mitbringen? #ChiefTechTalk #CIODebatte

Packt man neue Anforderungen hinzu, die sich aus der Erfahrungswelt der sozialen Netze speisen, aus Open Source-Projekten, Co-Kreation, freie Entwickler, Cloud-Belegschaften, dezentrale Szenarien, Data Science, Big Data-Analysen, maschinelles Lernen, Data Mining oder Computer Vision, merkt man sehr schnell, dass CIOs interdisziplinäre Fähigkeiten mitbringen müssen. “Unternehmen brauchen neue CIOs”, proklamiert daher Johannes Wiele in einem Fachbeitrag für den Sammelband “Führungsmanagement”, erschienen im Symposion-Verlag:

“Externe Berater für Unternehmensanwendungen, Kommunikation und Sicherheit wissen in der Mehrzahl von CIOs zu berichten, die auf Trends lediglich reagieren und ihnen inzwischen geradezu nachlaufen. Ihre Anforderungen erhalten sie von den Fachabteilungen und dem Top-Management, die ihrerseits teils auf wirtschaftlichen, teils auf kulturellen Wandel reagieren oder die Veränderungen kreativ begleiten wollen, ohne dabei alle Implikationen für die Informationstechnik im Haus zu verstehen.”

Der rasante, meist vom Marketing getriebene Einstieg in die sozialen Netzwerke sei ein Paradebeispiel dafür, wie entkoppelt die CIOs und ihre IT-Abteilungen inzwischen von der realen Nutzung der IT-gestützten Kommunikationsmittel sind.

Wiele fordert daher eine andere Einstellungspraxis:

“Rein technisch ausgebildete IT-Fachleute können den Anforderungen nur genügen, wenn sie sich soziokulturell, medienwissenschaftlich und psychologisch weitergebildet haben. Quereinsteiger aus anderen Disziplinen als der Informatik verdienen Vertrauen, wenn sie sich ihrerseits technisches Wissen erarbeitet haben und mit Technikern zusammenarbeiten können.”

Was müssen CIOs denn nun mitbringen als Innovatoren im Unternehmen? Jetzt und in den nächsten Jahren?

Wir wagen Antworten am Freitag, um 16 Uhr im #ChiefTechTalk – monatliche Videokolumne von Andrea Martin, CTO von IBM.

Welche Punkte sollten wir dabei noch berücksichtigen? Habt Ihr Anregungen?

Und diskutiert doch am Freitag mit auf Facebook über die Kommentarfunktion.

Zweiter Anlauf:

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