Daimler und die internationale Kommunikation auf LinkedIn – @sascha_p kritisiert Content-Schrott auf Facebook

Sascha Pallenberg, Head of Digital Content bei Daimler, hat sich in einer ausführlichen Videobotschaft auf Facebook mit den Entwicklungen der Business-Plattform LinkedIn beschäftigt.

An dem Erfolg der Artikel von Daimler-Chef Dieter Zetsche könnte man sehr gut ablesen, wie sich LinkedIn in den vergangenen Monaten entwickelt hat. Fast immer zählten sein Beiträge zu den Top 5, teilweise sogar zu den Top 3 und das weltweit. Selbst gegen die Big Player wie Bill Gates, Satya Nadella oder Richard Branson mit ihren Abermillionen Followern funktioniert das gut.

“Es zeigt, wie viel Saft in LinkedIn steckt”, so Pallenberg.

In der Qualität trennen LinkedIn und Facebook nicht Welten, sondern Galaxien

Und ein Ende der Entwicklung ist nach Ansicht von Pallenberg noch nicht abzusehen. Er macht es vor allem an der Newsfeed-Qualität fest, die im Vergleich mit Twitter und Facebook wesentlich besser sei. Die Diskussionen seien sachlicher und hilfreicher. Man bekomme extrem hochwertige Inhalte und Unterstützung mit weiterführenden Daten. Ähnliche Erfahrungen schilderten Johannes Ceh und Roman Rackwitz.

Wenn man sich Seiten und Accounts auf Facebook beispielsweise zu den Themen Künstliche Intelligenz, Blockchain und Automotive mit validen Inhalten ohne viel Rauschen zusammen stellen wolle, ist das nach Meinung von Pallenberg kaum möglich. Man schaffe das einfach nicht, ohne nicht von irgendeinem Bullshit unterbrochen zu werden.

Profanes Monstrum

Man könne auf Facebook nicht mehr filtern. Das Ganze sei zu einem Monstrum mutiert. Es gelte nur eine Kennzahl, die Nutzer so lange wie möglich auf Facebook zu halten. Likes und Viralität bekomme man fast ausschließlich mit profanen Dingen. Mit der Änderung des Algorithmus soll Facebook noch mehr an die Emo-Schiene ran geführt werden.

Meine Recherchen zu LinkedIn in der Unternehmenskommunikation.

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