Wie nutzen CIOs die Business-Plattform LInkedIn? Starte Interviewreihe

“Vielleicht sollten wir Social- und Audience-Engagement-Leute auch mehr mit dieser Plattform beschäftigen, statt immer nur Instagram und Snapchat”, kommentiert Daniel Fiene auf Facebook und meint LinkedIn. Auch Wiwo-Redakteur Michael Kroker verweist auf die steigende Relevanz der Business Plattform, erkennbar an der Auszeichnung Top Voices, die im vergangenen Jahr erstmalig für Deutschland, Österreich und die Schweiz gestartet wurde. In anderen Märkten wie etwa Großbritannien findet das bereits seit einigen Jahren statt.

Um diese Liste zu erstellen, hat LinkedIn eine Kombination aus Daten und redaktionellen Kriterien genutzt.

Berücksichtigt worden sei insbesondere, wie häufig Artikel, Kurzbeiträge und Videos eines Mitglieds geliked, kommentiert und geteilt wurden. Zudem ist in die Bewertung mit eingeflossen, wie sehr das Follower-Wachstum von den Veröffentlichungen auf LinkedIn beeinflusst wurde und wie oft ihre Inhalte in die Redaktionsplattform des Netzwerks aufgenommen wurden – laut LinkedIn ein Zeichen für hohe Qualität.

„Für mich schließt sich mit der Auszeichnung gewissermaßen der Kreis: Denn vor etwas mehr als zwei Jahren habe ich damit begonnen, meine Blog-Beiträge von ‘Kroker’s Look @ IT’ auf LinkedIn quer zu posten. Und von September 2015 an war ich dann Beta-Tester der Pulse-Technologie in Deutschland – einem Algorithmus, der Beiträge kontext- und schlagwortbasiert an Leser außerhalb des eigenen Netzwerks verbreitet. Bereits damals konnte ich eine deutliche Zunahme meiner Reichweite feststellen. Heute, fast 550 Beiträge später, freue ich mich über knapp 20.000 Follower meiner Blog-Beiträge auf LinkedIn”, schreibt ´Kroker.

Von dieser Wirkmächtigkeit können klassische Fachmedien nur träumen. Die sind zur Zeit in einer Phase der Selbstzerstörung. Jüngstes Beispiel ist der Exitus des Monatsmagazins acquisa, die im dreißigsten Jahrgang beerdigt wurde. Der bisherige Chefredakteur Christoph Pause arbeitet nach Angaben des Haufe-Verlags bereits an neuen digitalen Projekten. LinkedIn soll da als Plattform wohl auch eine wichtige Rolle spielen. Wo liegt das Problem bei den Fachblättern? Viele Redaktionen drücken Beiträge in die Publikationen, die von Unternehmen geschrieben werden. Da suppt die Schleichwerbung aus den Heften, so die Erfahrung des Industrieexperten Robert Weber.

Das könnten die Unternehmen viel besser direkt selbst in die Hand nehmen und dafür Plattformen wie LinkedIn nutzen. Allerdings ist es dann vorbei mit dem Selbstbetrug via Pseudo-Reichweiten und sonstigen Zahlentricksereien, die man in die Media-Daten hinein fantasiert. Soweit ein kleiner Appetitmacher auf meinen Bericht über die Plattform LinkedIn und die Neujustierung der Unternehmenskommunikation. Ausführlich in der März-Ausgbae des prmagazins nachzulesen.

Mit einem anderen Schwerpunkt möchte ich für ciokurator.com eine Interviewreihe starten. Wie nutzen CIOs die Business-Plattform LinkedIn? Vernetzt man sich mit der Fachcommunity? Startet man Debatten? Werden Technologietrends beobachtet? Und, und, und. Interessenten, die über ihre Erfahrungen mit LinkedIn berichten wollen, melden sich bitte bei mir. Entweder telefonisch: 0177 620 44 74. Oder per Mail: gunnareriksohn@gmail.com oder über die Kommentarfunktion unterhalb des Beitrages.

Die Gespräche laufen live via Skype.

Man hört, sieht und streamt sich.

Siehe auch:

LinkedIn oder doch noch Fachmedien? Live-Interviews für das #prmagazin

LINKEDIN STATT FACHMEDIEN? PLATTFORM WIRD FÜR DIE UNTERNEHMENSKOMMUNIKATION IMMER ATTRAKTIVER #TOPVOICES

VERMITTLUNGSPROBLEM BEI WIRTSCHAFTSTHEMEN SOLLTEN UNTERNEHMEN SELBST IN DIE HAND NEHMEN

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