Narrowband IoT: Ohne Maschinen-Kommunikation läuft es nicht im Internet der Dinge

Ohne Internet der Dinge sind heute viele Vorgänge beispielsweise in der Fertigung oder Logistik gar nicht mehr denkbar. Das IoT vernetzt sowohl physische als auch digitale Komponenten – damit dies aber überhaupt funktioniert, ist eins entscheidend: die Kommunikation und der Informationsaustausch zwischen den Komponenten.

DSL, WLAN, Mobilfunknetze oder Bluetooth –es gibt einige Möglichkeiten für diese Machine to Machine-Kommunikation. Gleichzeitig gibt es auch einige Nachteile: Sei es mangelnde Sicherheit, wenn Netze nicht entsprechend gesichert werden, oder ein hoher Kostenfaktor für immensen Datenverbrauch. Auch ein Problem, was jeder private Handynutzer gut kennt: In manchen Gebäuden ist der Empfang einfach nicht besonders gut. Gerade in der Industrie und damit beim Industrial Internet of Things (IIoT) ist eine gute Gebäudedurchdringung jedoch ein entscheidender Faktor.

Doch es gibt eine Lösung für besondere Anforderungen: Die Funktechnologie Narrowband IoT (NB-IoT), die auf 3GPP-Standards basiert. NB-IoT hat gleichzeitig einen niedrigen Energiebedarf und eine hohe Reichweite, und ist außerdem eine kostengünstige Lösung für das relativ neue schmalbandige Internet der Dinge, das entwickelt wurde für Orte und Gebäude, an denen andere Verbindungen schwächeln.

Telekom und IBM entwickeln gemeinsam Anwendungen für die Smart City

Die (NB-IoT) Technologie ist einer der Schwerpunkte in der gemeinsamen Entwicklung von Innovationen durch die Telekom und IBM. Weitere Schwerpunkte sind Smart-City-Anwendungen und wie Unternehmen verschiedener Branchen große Datenmengen für sich nutzen können. Um gemeinsam Lösungen rund um IoT und KI voranzutreiben, ist die Telekom jetzt bei IBM eingezogen, und zwar im Watson IoT Center in München.

Produktion.de beschreibt den neuen Telekom Innovationsraum im Watson IoT Center:

„Im Telekom IoT Innovationsraum werden verschiedene Anwendungen wie smartes Parken, intelligentes Abfall- und Wasser-Management, Messung und Überwachung der Luftqualität sowie Lösungen für vorausschauende Wartung gezeigt. Beispielsweise wird die bestehende Luftqualität-Lösung der Telekom mit der Watson IoT Plattform kombiniert: Sensoren erfassen und senden Luftqualitätsdaten von praktisch jedem Ort aus, die dann über mehrere Stadtteile hinweg aggregiert, analysiert und mit Wettervorhersagen und Verkehrsinformationen kombiniert werden.“

Dieses Beispiel zeigt, welches Potential IoT nicht nur in der Industrie oder in Smart Homes hat: Vielmehr bietet es die Chance, den Alltag von uns allen entscheidend zu verbessern. Innovationen in Fertigung und Logistik mögen etwas für Fachleute sein – aber Luftqualität geht definitiv alle an.

One comment

Kommentare sind sehr willkommen