Schon mal wirklich mit Alexa und Siri gesprochen? René Büst ordnet KI ein und fordert … Geduld

Ein erfrischender Beitrag von René Büst zum Thema künstliche Intelligenz, bei dem ich oft nicken muss. Hier erklärt er den derzeitigen “Intelligenzzustand” und die Funktionsweise von Alexa, Siri & Co.:

Haben Sie schon einmal versucht, eine einfache Konversation mit Amazon’s Alexa oder Apple’s Siri zu führen? Genau, das geht nicht gut aus. Dennoch, bei Alexa als auch Siri handelt es sich um AI-Technologien. Beide nutzen Natural Language Processing (NLP), also Machine-Learning-Algorithmen in Kombination mit Vorhersagemodellen.
Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Siri sind weder intelligent noch selbstlernend, sondern greifen nur auf eine ständig wachsende Datenbank zu. …

 

Betrachten Sie deren “Gehirne” (sie haben KEINE Gehirne) wie eine Datenbank, welche sich in den Cloud-Backends von Amazon und Apple befinden, und die eine Menge von fertigen Antworten bzw. Anweisungen bedienen. …

 

Und je mehr Alexa Skills aktiviert sind, desto intelligenter erscheint Alexa, da Sie schließlich mehr Kommandos zur Verfügung haben, um mit ihr zu interagieren.

via Amazon Alexa & Co.: Künstlich, aber nicht intelligent – Artificial Intelligence – cio.de

Büst führt dann aus, wie Siri & Co. intelligenter werden, uns sagen, wie lange wir im Auto heim brauchen und welches Potential persönliche Assistenten im Büro von der täglichen Planung bis zur Reiseplanung wahrnehmen könnten. Dieses Video haben wir vor einiger Zeit einmal als “Vision” produziert.

Hier das Originalskript mit Filmzitaten, das wir dann aus Copyright-Gründen nicht so veröffentlichen konnten. Und natürlich gibt es Automatisierungspotential auch in Unternehmenseinsatz, von der autonomen Ausstellung von Versicherungspolicen bis zum Einsatz und zur Ressourcenplanung im Supply Chain.

Und als Abschluss fordert Büst … Geduld. Die muss ich leider auch noch bei der oben beschriebenen Videovision haben …

Sie wollen coole AI-Lösungen in der Zukunft sehen? Bleiben Sie ruhig und warten Sie ab. Es wird passieren! Wir müssen uns lediglich Schritt für Schritt nach vorne bewegen. Andernfalls werden die Erwartungen wieder nicht erfüllt, was uns umgehend in den nächsten AI-Winter treiben wird.

Verstehen Sie AI-Technologien daher als einen Ansatz unser Leben einfacher zu machen. Und strapazieren Sie dabei das Wort “Intelligenz” nicht zu sehr. Seien Sie aber dennoch vorsichtig damit, welche Art von Daten und persönlichen Informationen Sie wirklich teilen wollen. Denn sind diese erst einmal außerhalb Ihres Kontrollbereiches, ist es nahezu unmöglich den Vorgang wieder rückgängig zu machen.

via Amazon Alexa & Co.: Künstlich, aber nicht intelligent – Artificial Intelligence – cio.de

(Stefan Pfeiffer)

 

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