Umsatzplus bei IBM: Fokus erfolgreich auf zukunftsgerichtete Technologien wie Cloud Computing und Quantencomputer – Analyse von t3n

„Für IBM bricht jetzt ein goldenes Zeitalter an“ – so positiv bewertet Jochen Fuchs von t3n in seiner Analyse die Quartalszahlen und vor allem die strategische Ausrichtung von IBM. Statt „in der alten Hardwarewelt festzuhängen“, hat IBM den Fokus erfolgreich auf zukunftsgerichtete und sogar visionäre Technologien wie Cloud Computing und Quantencomputer gelegt. Dieser Erfolg fußt auf zahlreichen Innovationen, was kürzlich (mal wieder) mit einen Rekord bestätigt wurde: 100.000 Patente hat IBM inne und ist zum wiederholten Mal mit rund 9.000 Patenten Spitzenreiter beim US-Patentamt. Für Jochen Fuchs ist „IBMs Patentreichtum (…) dabei ein Kapitel für sich selbst“. Und in diesem Zusammenhang gibt es einige Kapitel zu erwähnen. Jochen Fuchs dazu:

 „Mehr als 30 Prozent Umsatzsteigerung im Cloud Segment verkündet IBM im letzten Quartal. 17 Milliarden setzte der Konzern im vergangenen Jahr mit der Cloud um, allein 5,5 Milliarden davon im letzten Jahresquartal. (…) 60 Rechenzentren betreibt IBM mittlerweile weltweit für seine Cloud in 19 Ländern. Dabei steckt der Konzern seine Nase in so ziemlich jedes Zukunftsthema in der Cloud: Internet of Things, Blockchain oder AI mit der KI-Plattform Watson.“

Ganz von dabei mit Cloud und Blockchain

Neben Cloud ist IBM auch auf dem Gebiet Blockchain ein entscheidender Technologietreiber und gestaltet mit der neuen Technologie komplette Lieferketten transparenter und sicherer  – die ganz frisch vermeldete Zusammenarbeit mit Maersk ist dafür ein Beispiel, die Zusammenarbeit mit Unilever und anderen Konzernen beim Thema Lebensmittelsicherheit ein anderes.

Warum ist dann allerdings die IBM Aktie trotz eines Umsatzplus von vier Prozent im letzten Quartal schwächer geworden? Vielleicht bewertet die Wallstreet immer noch anhand überholter  Technologiemaßstäbe – dieser Ansicht ist Jochen Fuchs .

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