Beleuchtung für Kommunen gratis, wenn die Daten genutzt werden können

Wie die Datenökonomie zur Veränderung der Wirtschaft beiträgt, skizziert heute sehr lesenswert Georg Giersberg in der FAZ:

“Als vor einigen Wochen für einen großen Überseehafen die öffentliche Beleuchtung ausgeschrieben wurde, bewarben sich um den knapp 10 Millionen Euro großen Auftrag die üblichen Leuchtenhersteller, vier an der Zahl. Erstmals kam ein fünftes Angebot. Das amerikanische Unternehmen Cisco bot für null Euro an. Der Netzwerkausrüster war bereit, der Kommune die Beleuchtung zu schenken – gegen die Nutzung aller Daten aus der Beleuchtung.”

Leuchten spenden ja nicht nur Licht, sondern erfassen über Sensoren Daten, haben einen Bewegungsmelder, erkennen Veränderungen der Lichtverhältnisse und sind im Extremfall auch mit Kameras ausgestattet, die Menschen und Lastwagen bis hin zu jedem einzelnen Container erkennen, der den Hafen verlässt oder erreicht.

“An diesen Daten war Cisco interessiert, Leuchten stellt das Unternehmen gar nicht her”, so Giersberg.

Kombinationen aus schnellen und mobilen Netzen, aus leistungsfähigerer Hardware sowie neuen Verfahren der Datenanalyse und der Künstlichen Intelligenz werden nach Ansicht des FAZ-Redakteurs zu immer schnelleren Veränderungen im privaten wie beruflichen Umfeld führen.

“Die Frage ist, wie sich Menschen und Organisationen darauf einstellen und wie sie die Digitalisierung steuern und zu ihrem Nutzen dienstbar machen.”

Habt Ihr weitere Beispiele, wie das oben skizzierte Szenario? Darüber würde ich gerne mit Euch im Live-Interview via Skype sprechen. Meldet Euch einfach hier in der Kommentarfunktion oder schickt mir eine Nachricht via E-Mail: gunnareriksohn@gmail.com

Siehe auch:

KI-Vorhersagen 2018: Was uns bei künstlicher Intelligenz erwartet

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