Mehrheit noch nicht überzeugt von Alexa & Co.

“Nur” jeder dritte Mann und etwa jede fünfte Frau würden sich einen digitalen Helfer wie Amazon Echo (“Alexa“), Google Home oder Apple HomePod (“Siri“) ins Wohnzimmer stellen. Das ist – so eine entsprechender Onlineartikel der  FAZ basierend auf einer AFP-Meldung – das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von YouGov Deutschland im Auftrag von Infineon Technologies, bei der zwischen dem 19. und 21. Dezember 2036 Menschen befragt wurden.

Allerdings gibt es wohl Vorbehalte gegenüber den digitalen Assistenten: 15 Prozent der Befragten erklärten demnach, die Sprachsteuerung sei noch nicht ausgefeilt genug. 24 Prozent der Befragten kritisierten, dass Befehle präziser erkannt werden müssten. [Kann ich sehr gut nachvollziehen.]

Nur schlappe 17 Prozent der Befragten hatten – so die heutige Meldung – Bedenken in punkto Datenschutz und erklärten, deswegen auf digitale Assistenten zu verzichten. Erschreckend, könnte sich aber nahtlos in die Reihe unserer Berichte zu Datenschutz, Datentransparenz und zur Geiz-ist-Geil-Mentalität passen.

Das Ergebnis passt allerdings nicht zu einem Bericht von YouGov vom 18. Mai 2017, der offenbar auf dem YouGov Report Megatrends – Die Zweifler erreichen basiert. Dort haben immerhin 66 Prozent der Befragten Bedenken, weil sie denken, dass digitale Assistenten zu sehr in ihre Privatsphäre eindringen.

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Mehr Informationen zu den Studienergebnissen oder die Studie selbst waren heute nicht online zu finden. Wir berichten, sobald wir weitere Einblicke in die Studie haben.

(Stefan Pfeiffer)

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