“Change is the new normal in today’s hyper-connected world”

Eine oder gar die Kernaussage unseres Zeitalters der digitalen Transformation: Die Geschwindigkeit, mit der sich Dinge gerade auch in Unternehmen ändern, hat weiter zugenommen, sich enorm beschleunigt. Und genau damit, werden viele Arbeitnehmer und auch Führungskräfte ihre Probleme haben. Viele haben damit zu kämpfen, wenn sich der Arbeitsplatz transformiert und sich gewohnte Arbeitsweisen und -inhalte ändern. Wenn sich Führung von der gewohnt hierarchischen Command-and-Control-Kultur hin zu agilen oder gar holokratischen Managementformen ändert, wehren sich auch viele Führungskräfte offen oder durch Subversion gegen diesen Wandel. Doch Wandel ist die neue Normalität in der hypervernetzten Welt:

Change is the new normal in today’s hyper-connected world. Fundamental changes, both physical and emotional, are taking place in our working environment, and those changes require companies to take a new approach to employee engagement, communication, training and business transformation.

via Don’t Drown in Digital Chaos: How to Future-Proof Your Business

Es ist nicht nur der ständige technologische Wandel, auf den mir und in ihrem Beitrag und ihre zugrunde liegenden Umfrage bei 6.000 Befragten in Großbritannien zu sehr abheben. Technologie mag der Katalyst sein. Doch der eigentliche Wandel ist kultureller Natur. Mit der neuen Geschwindigkeit Schritt halten und Wandel als Normalität und spannende (auch unvermeidliche) Aufgabe sehen, ist das neue Paradigma.

Trotzdem hier einige knackige, wenn auch nicht wirkliche neue Kernaussagen aus dem Beitrag:

  • Unternehmen sollen moderne Kommunikationswerkzeuge nutzen. 33 Prozent der Befragten sagten aus, ihre privaten Werkzeuge seien besser als die auf der Arbeit.
  • Der Arbeitsplatz der Zukunft ist nicht mehr das physische Büro der Vergangenheit, sondern eine flexible Infrastruktur in der man jederzeit von überall auch außerhalb der gewohnten Bürozeiten arbeiten kann.
  • Lebenslanges Lernen und neue Lernformen – denken wir an Virtual und Augmented Reality – gewinnen immer mehr an Bedeutung und Arbeitgeber müssen dies ermöglichen und unterstützen.
  • Und, liebe Arbeitgeber (und CIOs) fokussiert nicht nur auf die junge Generation, vergesst nicht die älteren Mitarbeiter. Auch die sollten “mitgenommen” werden, denn oft wird deren Expertise weiter dringend gebraucht.
  • Schließlich soll man – so die Autoren – bei alldem nicht die eigentliche Mission, den Geschäftszweck und das Ziel des Unternehmens nicht vergessen, sondern dies immer klar und deutlich machen gerade auch um die richtigen Talente zu finden.

(Stefan Pfeiffer)

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