Die Hybrid Cloud auf IBM Z – Basis für die digitale Transformation

Die digitale Transformation ist zu einem zentralen Baustein für Innovationsstrategien in Unternehmen aus jeder Branche geworden. Neue Wachstumschancen entstehen, indem traditionelle Geschäftsmodelle und Prozesse nachhaltig verändert werden. Daten sind hierbei der Schlüssel in der modernen digitalen Wirtschaft und das Vertrauen in die technischen Plattformen, die die digitale Transformation ermöglichen sollen, sind zwingend notwendig. Unternehmen müssen Innovationen immer schneller angehen und umsetzen und neue Denkweisen und Modelle müssen immer schneller eingeführt werden. Die IBM Z Plattform unterstützt diese Innovationsstrategien.

Diese wirtschaftlichen Treiber setzen die IT-Abteilungen zunehmend unter Druck. Um zu gewährleisten, dass sie moderne Geschäftsstrategien und notwendige Geschäftsentscheidungen unterstützen und diesen nicht im Wege stehen, müssen moderne IT-Lösungen agil genug sein, den ständigen Wandel mitzugehen. Das bedeutet: Eine stabile, immer verfügbare und performante Plattform ist essentiell in einer Welt, die immer stärker vom Internet der Dinge und mobilen Lösungen geprägt ist. Zusätzlich ist es nötig, Daten und Prozesse von den unterschiedlichsten Quellen in die eigenen Backend-Systeme zu integrieren.

Die traditionelle IT scheitert oft dran, unter diesen neuen Umständen die entsprechenden Anforderungen der digitalen Welt zu erfüllen. Hier sind cloudbasierte Systeme der natürliche nächste Schritt in der Evolution der IT. Eine zukunftsfähige Architektur muss die Kernsysteme und bestehende Prozesse mit neuen Bereitstellungsmodellen der digitalen Wertschöpfung in modernen Unternehmen integrieren.

Die Lösung für diese Anforderungen sind hybride Cloud-Umgebungen. Sie helfen dabei, die Vorteile des Cloud Computing in einer existierenden IT- und Anwendungslandschaft zu nutzen.

Die Hybrid Cloud – Die digitale Business-Plattform

Die IT-Architekturen müssen für die Digitalisierung weiterentwickelt werden. Applikationen folgen hierbei dem von Analysten oftmals beschriebenen „Multi Speed IT“-Konzept:

  • Die „Systems of Engagement“ sorgen für Cloud-native Anwendungen, mobilen Zugriff sowie die Skalierbarkeit und die Analyse unstrukturierter Daten.
  • Die „Systems of Records“ konzentrieren sich auf Transaktionen, Verfügbarkeit und Konsistenz.

Oftmals nutzen Anwendungen in heterogenen Umgebungen manuelle und unterschiedliche Prozesse für die Entwicklung und das Management. Sie vertrauen dabei auf möglicherweise redundante Kopien von Daten. Das hybride Cloud-Modell integriert die verschiedenen Geschwindigkeiten der IT in eine allgemeine, automatisierte, standardisierte und sichere Umgebung. Gleichzeitig wird für jede Anwendung die am besten passende Plattform hinsichtlich Auswahl und Zugriff gewählt (siehe Grafik).

Die Rolle von IBM Z in der Hybrid Cloud

Traditionellerweise wird IBM Z als die Plattform für geschäftskritische Applikationen und Daten gesehen, jedoch nicht unbedingt als Teil einer Cloud-Infrastruktur. Tatsächlich ist es jedoch so, dass IBM Z bestimmte Features bietet, welche die typischen Herausforderungen der Cloud einfacher, schneller und kosteneffizienter löst als jede andere Plattform:

  • Integration von Anwendungen und Daten: Applikationen, die auf eine tiefe Integration mit bestehenden Daten angewiesen sind, profitieren davon, wenn sie auch auf IBM Z liegen. Eine solche enge Integration von Anwendungen, Daten und Prozessen gewährleistet ein einfacheres, schnelleres und sichereres Set-up im Vergleich zu Ansätzen über unterschiedliche Plattformen hinweg.
  • Verfügbarkeit und Skalierbarkeit: Besonders neue Anwendungen, die das Potential haben bestehende Geschäftsmodelle nachhaltig zu verändern, erfordern, oftmals kurzfristig, eine vorrangige Verfügbarkeit und eine massive Skalierbarkeit. IBM Z erfüllt genau diese Anforderungen sowohl für Cloud-Umgebungen als auch für lokale Anwendungen.
  • Sicherheit und Regulierung: Die Digitalisierung wird begleitet von neuen Sicherheitsanforderungen wie etwa der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Funktionalitäten von IBM Z wie etwa die vollständige Verschlüsselung, also auch während des Datentransfers, und die Prüffähigkeit machen es einfacher und günstiger, bestehende Gesetzgebungen einzuhalten.
  • Self Service und DevOps: Mit der IBM Z Plattform lässt sich für Umgebungen Self-Service schnell einrichten. Entwickler können die fortschrittlichsten Technologien nutzen wie Container und Microservices, um neue Funktionalitäten effizient zu implementieren. Schließlich sorgen agile Entwicklungsprozesse dafür, diese Anwendungen im von den Geschäftsbereichen vorgegebenen Zeitrahmen zu entwickeln und einzusetzen.

IBM Z – Die Business-Plattform für die digitale Transformation

IBM Z bietet eine Plattform, die alle Merkmale einer Hybrid Cloud abdeckt, von traditionellen IT-Systemen bin zu neu entwickelten Cloud-Applikationen. Bestehende Anwendungen und Prozesse werden so Teil eines neuen Konzepts oder Geschäftsmodells ohne Störungen, aufwändige Datenmigrationen oder notwendiges Re-Design.

 

Autor: Bernd Schierholz, VP Systems Hardware Sales IBM Germany, Austria and Switzerland

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