Blockchain Pilotprojekt im Energiesektor

Wir hören bei vielen Veranstaltungen mit CIOs und IT-Verantwortlichen immer, dass in Sachen Blockchain noch viel Unsicherheit herrscht. Auch wenn Blockchain ohne Zweifel eines der absoluten Trend-Themen derzeit ist und sich viele Unternehmen theoretisch mit der Technologie und dem Konzept beschäftigen, fehlt es oftmals noch an Beispielen für die konkrete Umsetzung. Dies ist eines der Ziele, die wir hier auf dem Kurator mit unseren Beiträgen zum Thema Blockchain verfolgen.

Nachdem wir uns bereits mit der Blockchain-Technologie in der Finanzbranche und der öffentlichen Verwaltung beschäftigt haben, soll nun ein kleiner Blick auf die Energiebranche folgen. Gestern berichtet nämlich die Online-Plattform der Markt & Technik, Elektronik.net von einem interessanten Pilotprojekt im Energiesektor, welcher ideal geeignet ist für eine solche grundsätzlich dezentral ausgerichtete Technologie:

„Als günstige und praktisch unendlich skalierbare Technologie ist die Blockchain prädestiniert für den Einsatz in der zukünftigen Energieversorgung, die aus Millionen dezentraler und miteinander vernetzter Einheiten bestehen wird.“

Für das in dem Artikel beschriebene Pilotprojekt nutzen die Unternehmen TenneT und sonnen die Blockchain-Technik von IBM. In der dazugehörigen Meldung heißt es:

“In dem Pilotprojekt nutzt TenneT einen Pool von Heimspeichern, den sonnen dafür bereitstellt. Getestet werden soll, inwieweit sich damit bei Engpässen im Stromnetz Notmaßnahmen wie die Abregelung von Windparks reduzieren lassen. Dazu werden von sonnen e-Services die Heimspeicher miteinander vernetzt. Das intelligente Lademanagement der Batteriespeicher passt sich dabei individuell der jeweiligen Situation im TenneT-Netz an. TenneT und sonnen ermöglichen so die bessere Integration von erneuerbaren Energien in das Stromversorgungssystem.”

Wenn es Neuigkeiten rund um dieses Pilotprojekt gibt, werden wir hier davon berichten.

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