Design-Ikone ThinkPad 25 Jahre alt #CIOamSonntag

Heute feiern wir in der Kolumne #CIOamSonntag ein Jubiläum: Am 5. Oktober 1992 wurde der der erste schwarze IBM ThinkPad, der 700C angekündigt. Der Laptop heimste eine Vielzahl von Preise ein, verkaufte sich die berühmten warmen Semmeln und positionierte IBM im mobilen Markt: “Before October, IBM was not a major player in mobile computing,” so ein IBM Manager, “Now we are.”

Lange Jahre komplett von IBM gefertigt wurde der ThinkPad aufgrund seiner guten Technik und seiner Robustheit zu einer Legende. Berühmt und bekannt wurde auch der rote TrackPoint, ein Mausersatz angesiedelt zwischen den G-, H- und B-Tasten, der manch anderen mehr oder weniger niedlichen Spitznamen bekam. Der Name wurde clever angelehnt an das Motto “Think,” dass Firmengründer Thomas J. Watson 1914 prägte.

Doch schon lange ist der ThinkPad kein IBM-Produkt mehr. Nachdem in der PC-Sparte hohe Verluste eingefahren wurden, konzentrierte sich IBM auf Software sowie Dienstleistungen für Großkunden und nicht mehr auf Massenprodukte. Die Sparte wurde im Dezember 2004 für 1,75 Milliarden Dollar an Lenovo verkauft. Doch obwohl der ThinkPad nun länger zu Lenovo denn zu IBM gehört, identifizieren noch heute viele den ThinkPad mit IBM. Und auch einige IBMer trauern dem ThinkPad durchaus nach, denn es war das Gerät, mit dem IBM in Kontakt mit den Endanwendern war, ein Gerät wichtig für Reputation und Bekanntheitsgrad der Marke.

Wer mehr über Geschichte und Gegenwart des ThinkPads lesen will, kann dies in diesem ausführlichen Beitrag von Harry McCrackenHow IBM’s ThinkPad Became A Design Icon | Co.Design tun, aus dem wir auch die oben genannten Informationen gewonnen haben.

(Stefan Pfeiffer)

 

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