Zweite Welle im Cloud Markt: Multi-Cloud-Szenarien

Eine IT-Strategie ohne Cloud Services ist heutzutage so undenkbar wie ein Computer ohne Internetzugang. Laut einer internationalen Studie von Forrester Research bauen aktuell 38 Prozent der Entscheider eine Private Cloud auf, 32 Prozent nutzen Public-Cloud-Services.

Dabei sind es laut Wolfang Herrmann in CIO aber längst  nicht mehr nur die großen Anbieter, die CIOs und IT-Experten bei ihrer Auswahl berücksichtigen. Stattdessen gibt es immer mehr spezialisierte Anbieter. Wolfgang Herrmann sieht im Cloud-Markt deshalb eine zweite Welle heranrollen:

„Sie ist geprägt von Multi-Cloud-Szenarien, verstärkter Kostenkontrolle und Trends wie Hyperconverged Infrastructure und Container-Techniken.“

 

Er beschreibt in diesem Zusammenhang sechs Trends, hier drei davon als Zitate zusammengefasst:

 

Trend 1: Colocation-Dienste sind im Aufwind

 

Etliche CIOs wollen zwar ihre teuren Data Center loswerden, sind aber unsicher, auf welches Pferd sie im Cloud-Markt setzen sollen. Häufig sind deshalb Colocation-Services von Anbietern wie Equinix oder Digital Reality eine Alternative, berichtet Forrester-Analyst Dave Bartoletti.

 

Trend 2: Kostenkontrolle in der Cloud wird komplexer

CIOs mit einer Multi-Cloud2-Strategie erfahren in der Praxis schnell, wie aufwändig und komplex das Vendor Management werden kann. Weder die einkaufenden Sourcing-Manager noch die Anbieter selbst sind bislang ausreichend auf solche Szenarien vorbereitet. Die vielfältigen Nutzungs- und Abrechnungsmodelle von AWS, Microsoft und Co. machen die Sache nicht leichter.

 

Trend 3: Hyperconverged-Systeme vereinfachen die Private Cloud

 

Forrester empfiehlt IT-Verantwortlichen ausdrücklich, Hyperconverged-Systeme als Basis ihrer Private Cloud in Betracht zu ziehen. Das gelte insbesondere für neue Workloads, die eine schnelle und automatisierte Skalierung benötigten.

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