@WildDueck pointiert zu Meetings: Gigantische Geldverschwendung der „Extros“

Wie so oft eine pointierte, meine geschätzter ehemaliger Kollege Gunter Dueck, der jetzt auch in der FAZ eine Kolumne hat. Und sein Beitrag passt wie die Faust zu meinem dieswöchigen Gewettere gegen die Meetingpest und -sucht. Auch Gunter Dueck nimmt Meetings aufs Korn, unter der Perspektive der Introvertierten und Extrovertierten. Eine schöne Lektüre #VorDerSportschau:

Die Extros betreiben mit den Meetings, mit all den schrecklichen Positionsabstimmungen und den endlosen Calls eine gigantische Geldverschwendung. Das merken sie leider nicht im Meeting selbst, sondern nur später an der mauen Bilanz. Oh, wenig Gewinn! Sofort gehen sie ans Werk, das verschwendete Geld mit neuen Meetings, Brainstormings und Breakout Sessions wieder hereinzuholen. Sie bereden endlos, was sie jetzt „konkret“ mit „Leadership“ tun sollen. In jeder Breakout-Gruppe sitzen zudem noch extrodominante Vertreter von Marketing, Communication und CSR, die sich in ihrem Job schon über Likes freuen. Und wenn „am Ende des Tages“ nur Mickey-Mouse-Pseudo-Actions beschlossen wurden, fühlen sich die Extros richtig gut und freuen sich auf die Absacker an der Bar.

Fast nie wird ein Meeting durch die Teilnehmer vorbereitet! Die Agenda gibt es meist erst kurz vorher, sie wird hastig ausgedruckt oder eine Sekunde vorher per Mail versandt.

via Warum Intros schlafen gehen und Extros an die Bar – F.A.Z. PLUS

P.S. Natürlich sollte man den ganzen Kommentar von @WildDueck lesen.

P.P.S. Da ich nach Meetings oder nach einem Messetag auch mal gerne mit Kolleginnen und Kollegen an die Bar gehe, fühle ich allerdings auich ein wenig „geoutet“, lieber Gunter.

(Stefan Pfeiffer)

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