Ohne Data Governance keine erfolgreiche Business Intelligence

Data Governance ist sicher nicht nur für mich ein sperriges Thema. Um was dreht es sich eigentlich? Egal ob es um Reporting-Prozesse geht, darum, Compliance-Anforderungen zu dokumentieren, oder Business Intelligence Dashboards zu nutzen. Es taucht immer die Frage auf, ob die verwendeten Daten richtig, vertrauenswürdig, konsistent und reproduzierbar sind. Nicht konsistente Daten, mehrere Versionen der Wahrheit, uneinheitliche Formeln und Definitionen führen zu einem begrenzten oder keinem Nutzen für das Unternehmen. Dieser Cartoon der „The Governess“ auf der Webseite des Data Governance Institutes zeigt, dass man besser nicht den Kopf in den Sand steckt.

Data-Cartoons-4

Konkret: Wer beispielsweise GDPR beziehungsweise EU-DSVGO, sollte sicherstellen, dass die Daten korrekt dokumentiert werden. Oder was nutzt ein Vertriebs-Dashboard, wenn die Zahlen nicht stimmen? Marketing baut immer mehr auf Datenanalyse, um den Kunden im richtigen Moment mit den richtigen Information und Call-To-Action zu erreichen. Wie kann das heutzutage vielzitierte Data-driven Marketing erfolgreich sein, wenn die Zahlen nicht stimmen? Und mit der ansteigenden Flut von „sensor-generierten“ Daten im Internet of Things sollten wir auch besser darauf achten, dass diese korrekt ausgewertet werden.

All dies zeigt, wie notwendig es ist, konsistente Geschäftsregeln (Business Rules) und Prozesse im Umgang mit Informationen und Daten zu haben. Plakativ gesagt: Ohne eine umgesetzte Data Governance, kann man den Daten, Aussagen und auch potentiellen Vorhersagen nicht trauen.

Das folgende IBM Video erklärt, wie man sich dem Thema annähert und hier findet man weitere Informationen:

(Stefan Pfeiffer)

Kommentar verfassen