Robotik und die Furcht der Silicon Valley-Protagonisten vor Tiefe #CIODebatte

In München hat ein Start-up einen superschlauen, billigen Roboter entwickelt: „Er kann Autos bauen, Kaffee kochen oder alten Menschen helfen. Firmen aus aller Welt reißen sich darum“, schreibt Ulrich Schäfer von der SZ.

„Der Prototyp für den Roboter steht in der ehemaligen Luitpold-Kaserne in München-Schwabing, wo das Start-up Franka Emika zuhause ist. Der Roboter heißt Garmi, denn in Garmisch-Partenkirchen sollen 2018 die ersten Modelle eingesetzt werden, in einem Pilotprojekt wollen Franka Emika und die Leifheit-Stiftung ihre Fähigkeiten testen. Sie sollen älteren Menschen das Essen bringen, die Pantoffeln, ihnen die Post vorlesen, die Socken aufheben oder eben mit ihnen Schachspielen“, so Schäfer.

Google wollte die Schwabinger Firma mal kaufen, mittlerweile hat sich der Suchmaschinen-Konzern aber vom Robotergeschäft und seinen hochfliegenden Plänen verabschiedet.

Kein Einzelfall.

Im Silicon Valley könnten die nicht das, was wir in Deutschland können.

„Die verstehen viel vom Internet und der Cloud, aber wenig von Mechatronik und Regelungstechnik, so Firmenchef Simon Haddadin.

Das entspricht ja der These von Professor Hermann Simon. Die Internet-Giganten scheuen vor Geschäften zurück, die in die Tiefe gehen. Siehe auch: Netzer, Hidden Champions und die Frage: Können Google & Co. Tiefe? #CIODebatte

Habt Ihr weitere Beispiele?

Kommentar verfassen