Wirtschaftsfaktor Smartphone – auch im Unternehmenseinsatz

Das Smartphone hat sich zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor entwickelt, so die Trendstudie „Consumer Technology 2017“ des Digitalverbands Bitkom und das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte. Demzufolge stehen mittlerweile rund 1,4 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes in Zusammenhang mit dem Smartphone. Und dieser Anteil wird bis 2022 auf 1,7 Prozent steigen. Dies entspricht einer Steigerung der Smartphone-generierter Umsätze von in diesem Jahr zu erwartenden 45 Milliarden Euro auf über 60 Milliarden Euro.

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Das Smartphone ist unterdessen ein »digitales Schweizer Messer«, ein universeller Zugriffspunkt auf Entertainmentangebote und digitale Dienste geworden. Das zeigt sich auch daran, dass Phablets, Geräte ab einer Display-Größe von 5,5-Zoll, immer beliebter werden, mit denen viele Dienste komfortablergenutzt werden können. Smartphone sind auch Wegbereiter für neue Technologien wie Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und digitale Sprachassistenten. Durch seine große Verbreitung – acht von zehn Deutschen ab 14 Jahren (81 Prozent) nutzen ein Smartphone – gelangen diese Technologien in den Alltag der Nutzer.

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„Innerhalb nur eines Jahrzehnts ist das Smartphone von einem Nischenprodukt für Geschäftsleute und Technik-Nerds zu einem unverzichtbaren Begleiter für die breite Masse geworden. So schnell hat bislang keine andere Technologie den Alltag so vieler Menschen verändert“, so Klaus Böhm, Director und Leiter Media bei Deloitte.

Meine 2 Cents: Smartphone, Phablets und Tablets haben und werden nicht nur den privaten Alltag ändern. Auch in Unternehmen sind die mobilen Geräte nicht mehr wegzudenken. Sie werden vielfältig eingesetzt, natürlich für dienstliche E-Mail, Termine und Adressen. Daneben gibt es eine Vielzahl von Apps für verschiedenste Zwecke, vom Zugriff auf Dateien und Dokumente über WhatsApps für Unternehmen bis hin zu spezifischen Fachanwendungen, von der App für Flugbegleiter bis zu mobilen Service- und Wartungslösungen. Die Zahl der möglichen Einsatzgebiete im Unternehmenskontext scheinen schier unendlich, gerade auch wenn man die weiteren Möglichkeiten durch die bereits angesprochenen Schwester- und Nachbartechnologien wie Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) oder digitale Sprachassistenten sieht. Und natürlich erfordert der Einsatz im Unternehmenskontext spezifische Sicherheits- und Schutzmechanismen für Geräte und Daten.

RWE

Unternehmensapp für die Wartung: „Asset Care“ wird die erste in einer Reihe von Apps sein, die RWE und IBM gemeinsam entwickeln und anwenden, um mit Hilfe von iPads und iPhones die Wartungseffizienz zu verbessern.

(Stefan Pfeiffer)

 

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