Hätte man doch die Apple Watch erst für Unternehmen entwickelt …

Steile These von , Kolumnist der Computerworld: Seiner Meinung nach sind Smartwatches als Produktkategorie gescheitert, weil die wichtigsten Hersteller erst einmal an Konsumenten und nicht an den Einsatz in Unternehmen gedacht haben. Statt ernsthafte Endgeräte zu werden, seien die Apple Watch und Co doch nur Fitness Tracker oder Benachrichtigungszentrale. (Stimmt, wenn ich dran denke, wie ich persönlich die Watch nutze.)

Das Beispiel Google Glass zeige, wie man es hätte richtig machen sollen. Dort sei auch die ursprüngliche Konsumentenversion mit Pauken und Trompeten gescheitert. Man habe dann die Verantwortung in einen Bereich gegeben, der sich um den Einsatz der Datenbrille in Unternehmen kümmere. Und siehe da, man sei auf dem richtigen Weg.

Laut Elgan haben die Geräte oft die Erwartungen nicht erfüllt und seien noch nicht im Mainstream angekommen. Zu teuer, zu sperrig, zu limitiert in den Fähigkeiten. Oft würden sie in der Nachttischschublade verschwinden. Dem Boom von Smartwatches scheint dies aber zumindest in Deutschland keinen Abbruch zu tun, wie eine gerade veröffentlichte Studie von Bitkom und Deloitte zeigt:

Marktentwicklung_und_Trends_der_Unterhaltungselektronik

 

Doch langsam gehe es voran. Auf der jetzt stattfindenden IFA werde es Ankündigungen geben und Elgan verweist auch auf die nächste Generation der Apple Watch, die wohl im September angekündigt wird.

Meine 2 Cents: Hätte, hätte, Fahrradkette. Dass Apple zuerst einmal den Konsumenten, den Endanwender im Blick hat, kann nicht wirklich überraschen. Da sieht man die Umsätze. Man muss nur an das Beispiel iPhone verweisen. Und ob es wirklich schlagende Einsatzgebiete von Smartwatches für Unternehmen gibt, muss sich erst noch zeigen. Hat jemand Ideen und Vorschläge?

(Stefan Pfeiffer)

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