Natürliche Verbündete: Big Data und künstliche Intelligenz

Big Data, eine immer größer werdenden Menge an Daten, die über das Netz oder die steigende Anzahl an Devices – Stichwort IoT – gesammelt werden, und signifikante Weiterentwicklungen bei Systemen der künstlichen Intelligenz bieten neue Möglichkeiten für Unternehmen. Und das gilt nicht nur für Chatbots, wie in diesem Artikel ausgeführt wird. Statt hypothesen-getrieben können nun – wenn die richtigen Analysen gemacht werden – Entscheidungen und Strategien auf Datenbasis getroffen werden.

With access to large volumes of datasets, businesses are now able to derive meaningful learning and come up with amazing results. It is no wonder then why businesses are quickly moving from a hypothesis-based research approach to a more focused “data first” strategy. …

Businesses can now process massive volumes of data which was not possible before due to technical limitations. Previously, they had to buy powerful and expensive hardware and software. The widespread availability of data is the most important paradigm shift that has fostered a culture of innovation in the industry.

The availability of massive datasets has corresponded with remarkable breakthroughs in machine learning, mainly due to the emergence of better, more sophisticated AI algorithms.

The best example of these breakthroughs is virtual agents. Virtual agents (more commonly known as chat bots), have gained impressive traction over the course of time. Previously, chatbots had trouble identifying certain phrases or regional accents, dialects or nuances.

via Merging big data and AI is the next step

Wenn ich den Absatz im Artikel über die Chatbots lese, in denen über das Verstehen von Akzenten, Dialekten und Nuancen der Sprache die Rede ist, bin ich doch etwas skeptisch. Bisher verstehen mich Siri oder die Spracherkennung in meinem Auto oft noch nicht oder falsch. Es stellt sich die Frage, wie lange die Entwicklung dauern wird, bis Spracherkennung wirklich mit den beschriebenen Herausforderungen fertig wird. Neue leistungsfähigere Systeme, Prozessoren und Algorithmen mögen hier deutliche Fortschritte bringen. Die Entwicklung ist ja hier in vollem Gange, wie auch aktuelle Ankündigungen der IBM zeigen, die ich hier nochmals vorstellen werde.

Auch sollte man nicht nur an Chatbots denken, wenn man von Anwendungsgebieten der künstlichen Intelligenz spricht. Man sollte an das ganze Spektrum von Text-, Sprach- bis zur Bilderkennung, Analyse, Identifikation von Mustern auch jenseits oder in Kombination mit Chatbots denken. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Medizin ist ein hervorragendes Beispiel der Auswertung textgebundener Informationen (Forschungsergebnisse, Patientenakten etc.) und von Bildern (z.B. Röntgenbilder).

(Stefan Pfeiffer)

 

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