Logistikbranche als Vorreiter für autonome Mobilität #CIOKuratorLive #D2030

Die autonome Mobilität wird nach Auffassung von Professor Lutz Becker, Studiendekan der Hochschule Fresenius in Köln, vor allem im Transportwesen kommen. Schon jetzt liege der Aufrüstsatz für Fahrzeuge bei überschaubaren 30.000 Dollar.

„Die LKWs fahren in den USA auf Autobahn-Abschnitten schon autonom. Der LKW fährt 24 Stunden am Tag und er muss keinen Parkplatz suchen. Seamless logistics ist der feuchte Traum der Logistikbranche“, so Becker in einer FutureHubs-Fachrunde der D2030-Zukunftsinitiative.

Das werde Konsequenzen haben. Was werden dann die LKW-Fahrer machen? Selbst die das Be- und Entladen gehe über Roboter.

„Ich glaube, diese Entwicklung wird sehr schnell kommen, weil der ökonomische Druck so hoch ist. Wenn der LKW den halben Tag steht, brauche ich zwei LKWs. Bei der autonomen Mobilität brauche ich nur noch einen“, sagt Becker.

Das werde die Branche völlig umkrempeln: Keine Wartezeiten, ständige Verfügbarkeit, Reduktion der Ausfallzeiten und vieles mehr.

Hier müssten die Ökonomen im Sinne der Möglichkeitswissenschaft Antworten liefern, fordert Professor Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts.

„Was heißt das für so eine Branche, was bedeutet das im Hinblick auf die Arbeitsplätze, die dort verloren gehen, wie nehme ich heute Menschen mit, wie mache ich heute schon Berufsinformationen und weise darauf hin, welche Zusatzqualifikationen vonnöten sind.“

Wie müssen Flächennutzungspläne und Verkehrswegepläne angepasst werden? Welche Gedanken macht sich heute die Politik über die neuen Mobilitätszzenarien, die alles andere als utopisch sind? Wie sieht das die Praxis?

All das diskutiere ich mit Holger Rieth, Bereichsleiter IT von STUTE Logistics. Um 16 Uhr im Livestream auf YouTube.

Ihr könnt über die Chatfunktion neben dem Webplayer mitdiskutieren.

Man hört, sieht und streamt sich am Nachmittag 🙂

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