Video: Die Elektronische Gesundheitsakte und die Erwartungen an Sicherheit und Service

Über 500.000 Menschen arbeiten in Deutschland in der Versicherungsbranche. Da ist es logisch, dass Diskussionen über technische Innovationen und Digitalisierung sehr breit geführt werden und da auch immer die möglichen Herausforderungen für die Beschäftigten neben den Chancen mitschwingen. Dies zeigen diverse Medienberichte aus diesem Jahr. Das Handelsblatt etwa hat beleuchtet, welche Art von Mitarbeitern die Versicherer in Deutschland angesichts des digitalen Wandels in Zukunft benötigen:

In der IT, im Kundenservice und in der Entwicklung neuer Produkte werden demnach künftig die Abteilungen ausgebaut. Dagegen nehmen reine Verwaltungsjobs ab.

Vor allem, aber natürlich nicht nur, im Gesundheitswesen kommt noch ein weitere Aspekt hinzu: Die Sicherheit der Daten der Versicherer und auch ethische Aspekte bei Big Data und digitaler Transformation. Die elektronische Gesundheitsakte ist hierfür ein gutes Beispiel. Die Versicherer sehen hier wohl durchaus die Chancen für eine bessere und effizientere individuelle Gesundheitsversorgung, haben aber gleichzeitig Bedenken, was ihre persönlichen Daten angeht: Wer hat Zugriff auf die Informationen? Wie sicher sind meine Daten bei den Versicherern?

Dr. Jens Baas, Vorsitzender des Vorstands der Techniker Krankenkasse, und Martina Koederitz, Vorsitzende der Geschäftsführung IBM Deutschland, thematisieren diese Aspekte in diesem Gespräch:

 

Was neben der elektronischen Gesundheitsakte noch so auf die Kunden und Mitarbeiter der Versicherungen zukommt, von künstlicher Intelligenz, Chatbots und Robotern im Kundenservice, davon handelt dieser Beitrag in der Wirtschaftswoche. So experimentiert die Ergo Versicherung etwa mit Chatbots im Kundendienst:

Dazu muss aber zunächst die Trefferquote in der Erkennung und Beantwortung von Kundenanfragen noch deutlich besser werden. Im ersten Test erreichte der Chatbot nicht einmal eine Trefferquote von 50 Prozent. Erst bei mehr als 80 Prozent kann die Erprobung in der Praxis starten.

Es bleibt also noch ein bisschen was zu tun.

(Lars Basche)

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