Zufriedene Endanwender nicht unter den Top-Prioritäten der CIO’s?

Michael Kroker hat in seinem Blog heute exklusiv vorab Ergebnisse eine Studie veröffentlicht, die die Zusammenarbeit zwischen Endanwendern und IT-Verantwortlichen analysiert. Die Studie wurde Nexthink, einem Schweizer Sofwtarehaus, bei den Analysten  von Forrester in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Eine Kluft tut sich auf. Nur 2 Anwender glauben, dass IT sich am Geschäft oder gar an der Zufriedenheit der Endanwender orientiert. Als Beispiel zitiert Kroker, dass gerade viele jüngere Mitarbeiter Messaging-Werkzeuge wollen und die IT ihnen diese wohl oft nicht zur Verfügung stellt.

[Ob die Tools dann wirklich so viel bringen, ist ein anderes Thema, das wir ja hier auch kontrovers diskutieren.]

Ich denke, man muss aber genauer hinschauen: Endanwenderzufriedenheit und eine von der IT wahrgenommene Ausrichtung an den geschäftlichen Bedürfnissen müssen nicht unbedingt konvergent sein. Und schließlich spielen ja auch noch die Weisungen und die vorgegebenen Prioritäten des Managements eine Rolle.

Ich überlege gerade, ob ich das Thema zufriedene Endanwender in einer der aktuellen Studien von Deloitte, IBM oder KPMG & Harvey Nash auf der Prioritätenliste der CIO’s gesehen habe? Der gesunde Menschenverstand flüstert einem eigentlich ein, dass auch das auf die Agenda eines CIO gehört, doch vielleicht ist der mit den anderen Prioritäten wie Geschäftsprozesse verbessern, Kosten senken und effizienter werden, den Betrieb sicherstellen, Sicherheit gewährleisten und Innovationen fördern bereits ausgelastet? Da tritt Hänschen Endanwender etwas in den Hintergrund. Oder was meint Ihr? Was ist Eure Wahrnehmung, liebe Anwender? Und liebe CIO’s: Wie seht ihr es?

MindTheGap_IG

(Stefan Pfeiffer)

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