Watson in Wimbledon: Künstliche Intelligenz spielt Tennis

Wer hat gesagt, Tennis wäre langweilig? In welchem Sport gibt es sonst so viel Geschwindigkeit, Gestöhne und großes Drama –  wann hat ein Fußballspieler das letzte Mal einem Schiedsrichter Geld vor die Füße geworfen?

Was allerdings vielleicht nicht mal viele Tennisfans auf dem Schirm haben: Tennis ist eine sehr technische Veranstaltung: Irgendwann hat alles mal angefangen mit simplen Stoppuhren, dann gab es Netze, die Ballkontakte anzeigen, und später computergestützte Systeme zur Ballverfolgung.

Die lange Entwicklung von Technologie im Tennis führte schließlich zu Big Data Analytics, um das Vorgehen der Spieler zu analysieren. Heute sind wir bei einem komplett personalisiertem Zuschauererlebnis angekommen.  Gut für die Zuschauer. Und IBM ist seit fast 30 Jahren dabei – und bringt jedes Jahr neue Technologie ins Spiel. Forbes zitiert dazu IBM:

Sports and entertainment companies compete on compelling content, but there is now more content created every day than any of us can consume. With more channels, more devices and more video content, consumers can now access personalized content anywhere, anytime. That is why personalizing the fan experience is a top priority for so many telecom, media and entertainment companies.

Eine IBM Technologie für Wimbledon ist etwa das “Cognitive Keys to the Match” Feature. Dieses analysiert Grand-Slam-Turnier-Daten über acht Jahre hinweg (also ca. 41 Millionen Daten), um so zu erkennen, was die Sieger beim Gewinnen richtig machen.

Sam Seddon, Wimbledon client & programme executive, IBM, zur Anwendung kognitiver Technologien:

At the heart of Wimbledon’s technology are IBM’s cognitive solutions delivering the best insights and analysis possible to encourage great fan engagement. Cognitive computing is the next revolution in sports technology and working with us, Wimbledon is exposed to the foremost frontier of what technology can do, as we work together to achieve the best possible outcome for the brand and the event. Cognitive is now pervasive from driving the fan experience, to providing efficiency for digital editors to IT operations.

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