Der CIO als eierlegende Wollmilchsau

Der ideale CIO ist eine eierlegende Wollmilchsau: Er muss Expertenwissen und Führungsqualitäten besitzen, und außerdem einen strategischen Fahrplan für die digitale Transformation seines Unternehmens. Und ganz aktuell muss er gerade im Bereich Cybersecurity gut aufgestellt sein. Brid-Aine Parnell sagt auf Think Progress dazu:

Der CIO kann im Unternehmen nicht den Experten für Cybersicherheit ersetzen. Er braucht aber genügend Kenntnisse in diesem Bereich, um aus einem schrumpfenden Fachkräfteangebot die richtigen Talente ins Unternehmen zu holen.

Gleichzeit glauben nur 25 Prozent der Organisationen, dass sie genügend Experten haben, um Bedrohungen der Cybersicherheit wirksam zu erkennen und abzuwehren. Dies ist angesichts der jüngsten Bedrohungslagen ein Feld, auf dem der CIO also dringend gefragt ist: Die richtige Leute im Kampf gegen Ransomware und Malware ins Boot zu holen.

Als echte eierlegende Wollmilchsau ist es damit aber nicht getan. Brid-Aine Parnell identifiziert neben Cybersecurity noch vier weitere Felder, auf denen CIOs top sein müssen: Cloud-Architektur, Virtualisierung, Business Intelligence und – gleich tanzt etwas scheinbar aus der Reihe – Kreativität.

Kreativität ist jedoch eine sehr wichtige Eigenschaft für CIOs: Wer was bewegen und Veränderungen antreiben möchte, der muss auch auf neue Art denken können.  Der BT CIO Report bestätigt dies:

70 % der Vorstände wollen einen CIO, der Innovationen umsetzt und ein kreativer Disruptor ist.

2 Kommentare

  • Aber was machen sieben von zehn Vorständen denn, damit der CIO diese Funktion wahrnehmen kann?

  • Hat dies auf Ich sag mal rebloggt und kommentierte:

    70 Prozent der Vorstände wollen einen CIO, der Innovationen umsetzt und ein kreativer Disruptor ist. Aber was machen denn diese Vorstände, damit der CIO diese Funktion wahrnehmen kann?

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