Die IT-Party wird vom Finanzvorstand bezahlt – Welchen Spielraum haben CIOs?

In der Wirtschaft ist es üblich, dass der Finanzvorstand irgendwann an die Spitze des Unternehmens wechselt. In den vergangenen Wochen konnte man das wieder in den Wechselmeldungen der Deutschland AG vernehmen. Warum ist der Chief Information Officer (CIO) nicht im Gespräch, wenn es um die Leitungsspitze eines Unternehmens geht? Die Relevanz der Informationstechnologie steigt, aber die Bedeutung der IT-Chefs stagniert.

Tenor in den Umfragen der vergangenen Jahre: IT-Führungskräfte dürfen sich nicht hinter ihren Bits und Bytes verschanzen. Gefragt sind Kompetenzen für das Kerngeschäft.

Allerdings gibt es Abhängigkeitsverhältnisse: Die IT-Party wird vom Finanzvorstand bezahlt und zum Optimieren gezwungen wie alles andere auch. Die IT muss deshalb standardisiert werden und billiger leisten. Dazu fragt sie um bei Dienstleistern nach, die genau das liefern, was in der Ausschreibung steht, die der CFO genehmigt hat. Die Mitarbeiter oder Anwender fordern von der Geschäftsführung Innovationen, die aber in der Regel aus Geldmangel abgelehnt werden.

Die IT-Anbieter würden liebend gerne Innovationen liefern, für die der CIO aber kein Geld hat.

Wünsche:
Mehr Offenheit bei den IT-Chefs für technologische Veränderungen, die das Social Web losgetreten hat. Viel Self Service, viel Freiheit und alles an Infrastruktur, was der Nutzer braucht. Realität: Statt auf Bedürfnisse zu schauen, arbeitet die IT häufig mit Standardmodellen. Das führt zu Frustrationen.
Die nötige Offenheit müssen allerdings auch die Anbieter von Kommunikationstechnologie mitbringen.

Wie wäre es, hier eine Wunschliste zu erstellen.

Eure Vorschläge?

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