Es ist Pfingstmontag und auch mal Zeit für nicht-brandaktuelle Nachrichten. Auf Computerwoche ist ein Beitrag zu 25 Jahren Linux erschienen. Lesenswert und sehenswert (die enthaltenen Videos). Erfolgreich als Server-Betriebssystem konnte sich Linux auf dem Desktop nicht durchsetzen:

Wenn man einer großen Finanzinstitution in Aussicht stellt, ihre Serverkosten – bei gleichbleibender oder sogar höherer Performance und Zuverlässigkeit – um 50 Prozent zu reduzieren, ist einem Aufmerksamkeit gewiss.

… Da Linux auch als Grundstein vieler Websites dient, wächst das Ökosystem immer weiter: In den vergangenen zehn Jahren hält Linux in so gut wie jeder Spielart des Computing Einzug und trägt so auch den Open-Source-Gedanken weiter. …

Das bedeutet allerdings nicht, dass Linux bereits in jedem Bereich den Durchbruch geschafft hat. Auch wenn man die Open-Source-Software in irgendeiner Form in fast jedem Unternehmen antrifft, halten sich Windows-Server in den meisten Unternehmen hartnäckig. Auch den Enterprise- und Consumer-Desktop-Markt dominiert Microsofts Betriebssystem weiterhin. …

Der Weg zum Mainstream-Einsatz von Linux auf dem Desktop ist also mit zahlreichen Hürden gepflastert. Abschreiben sollte man Linux in dieser Hinsicht dennoch nicht, schließlich hat sich das Open-Source-OS über die Jahre einen Namen in Sachen Hartnäckigkeit gemacht.

Source: Die Enterprise-Linux-Revolution – 25 Jahre Open-Source-Betriebssysteme – computerwoche.de

Posted by Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

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