Multi-Cloud: Gerade in der Cloud-Ära mehrere Optionen offen halten

Das Thema Multi-Cloud ist in aller Munde – nicht nur bei unserem eloquenten und pointierten Kolumnisten Axel Oppermann.

Jede Cloud-Plattform hat ihre Stärken und Schwächen, und ähnlich wie bei klassischen Investitionen in Hardware oder Software müssen CIOs strategisch entscheiden, ob sie auf einen einzigen oder doch lieber auf mehrere Anbieter setzen. …

Dennoch raten Experten davon ab, auf einen einzigen Cloud-Provider zu setzen. Der wichtigste Grund: Eine Cloud-Plattform, die optimale Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit für jede Anwendung bei niedrigen Kosten garantiert, gibt es in der Praxis nicht. Unternehmen würden sich deshalb fast zwangsläufig in Richtung einer Multi-Provider-Strategie bewegen, beobachtet die Gartner-Analystin Mindy Cancila.

Source: Infrastructure as a Service: Warum CIOs eine Multi-Cloud-Strategie brauchen – cio.de

Und die Wahl fällt je nach Branche oder Anwendungsgebiet einfacher oder komplexer. Nicht jeder will sich erneut in Abhängigkeiten von Möchte-Gern-Monopolisten begeben, die schon zu On Premises-Zeiten angefüttert, abhängig gemacht und dann kräftig kassiert haben. Nur schade (und verständlich), dass ich natürlich niemand outen will, den falschen und teuren Weg gegangen zu sein.

Da kann ich mit der Meinung des zitierten Forrester-Analysten nicht überein stimmen. Gerade jetzt in der Cloud-Ära zählt es um so mehr, eine Strategie zu fahren, die mehrere Optionen offen lässt.

Ein Finanzinstitut oder eine Organisation aus der Gesundheitsbranche würde wohl eher auf die Kompetenzen des Cloud-Providers in Sachen Datenschutz und Compliance achten. …

Von dem berüchtigten Lock-in-Effekt sollten sich CIOs bei ihren Cloud-Entscheidungen jedenfalls nicht leiten lassen, empfiehlt Forrester-Analyst Dave Bartoletti.

Source: Infrastructure as a Service: Warum CIOs eine Multi-Cloud-Strategie brauchen – cio.de

(Stefan Pfeiffer)

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