Braucht IBM SaaS-Produkte für Endanwender, um nicht nur seine Cloud erfolgreich zu machen?

Eine interessante Analyse ist auf Seeking Alpha erschienen. Der Autor Motek Moyen stellt die These auf, dass IBM SaaS-Produkte braucht, die massenhaft bei Endanwendern im Einsatz sind, um im Cloud-Markt und darüber hinaus bestehen zu können. Moyen führt Microsoft, Google und auch Adobe als Beispiele an, die alle mit ihren mit Enterprise SaaS-Produkten punkten:

The Enterprise Collaboration market is predicted to grow from $26 billion last year to $49 billion by 2021. …

As per Gartner’s forecast, SaaS and Business Process Services are going to generate more revenue than IaaS (Infrastructure-as-a-Service). Big Blue needs the revenue from software products like Office 365 and Adobe Creative Cloud to augment its IBM Cloud infrastructure service. …

The current cloud and AI initiatives of IBM has failed to offset the declining sales of its legacy products. IBM urgently needs to retool itself as a legitimate SaaS provider like Microsoft, Google, and Adobe.

Source: How And Why IBM Can Challenge Microsoft Office And Adobe Creative Cloud – International Business Machines Corporation (NYSE:IBM) | Seeking Alpha

Viele der Aussagen klingen logisch, ob aber die empfohlenen Akquisitionen die richtige Lösung sind, wäre zu diskutieren. Gerade der Markt für Kernprodukte wie Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware und Textverarbeitung ist psychologisch – nicht einmal funktional – schwierig, wie ich in diesem Artikel erläutert habe.

Was ist Eure/Ihre Meinung? Braucht IBM konkurrenzfähige SaaS-Angebote im Office- und Creative-Markt (und nicht nur Allianzen wie mit Cisco und Box), die in Masse von Endanwendern genutzt werden, um sich generell im Cloud-Markt zu behaupten?

(Stefan Pfeiffer)

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