Wir alle sind noch die berühmten Softwareversionen oder Releases bekannt. Jetzt kommt die bahnbrechende Version Fünf.Punkt.Null der Software XYZ. Selbst in SaaS-Zeiten haben wir uns noch nicht ganz davon gelöst. Der Weg geht jedoch in eine andere Richtung, wie Russell Smith in diesem Beitrag zum konstanten Ausrollen von Funktionen in Facebook erläutert:

Facebook evolves its product constantly, pushing new software into production multiple times a day. This allows it to jump on new trends quickly (chatbots and AR) and react fast when problems (fake news) arise. Sometimes the changes are significant, but more often than not, tweaking performance or squashing minor bugs is invisible to end users.

Facebook’s army of engineers releases new snippets of code thousands of times a day, and it’s far from alone. Other tech leaders — including Netflix, Amazon, Google and Box — employ a similar quick-release process, …

Source: What Facebook Can Teach Us All About Releasing Code

Als ein absoluter Fan und ich glaube, ich kann schreiben, Power-Anwender von IBM Connections freut es mich, dass IBM nun mit der Social Collaboration-Software IBM Connections auch diesen Weg geht. Volker Weber zitiert auf heise.de Jason Gary, den für IBM Connections zuständigen Entwicklungschef:

In Zukunft besteht Connections aus Microservices, die in Docker-Containern laufen. Sieben Wochen dauere es aktuell, um eine neue Funktion in der Connections Cloud einzuführen, bei der kundeneigenen Installation naturgemäß noch länger.

Mit der Docker-Plattform strebt Gary zunächst monatliche und dann zweiwöchige Releases an. Im Prinzip seien auch tägliche Updates möglich. Mit Docker will Gary auch ein zweites Problem lösen: Aktuell unterscheiden sich die Implementierung für Connections „On Premises“ und Connections Cloud beträchtlich.

Source: IBM Connections 6: Die Zukunft ist Pink | heise Developer

Ein sehr interessanter Ansatz, um On Premises und Cloud-Version einer Software in Gleichklang zu bringen und den Anwenderunternehmen die Wahl zu lassen, wo und wie die Lösung betrieben wird. Das erste Modul in Connections ist mit Orient.Me in Kürze verfügbar und es wird interessant sein, was in diesem Jahr noch geliefert werden kann.

Die Cloud-Version von IBM Connections kann hier 60 Tage lang kostenfrei getestet werden.

(Stefan Pfeiffer)

 

Posted by Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

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  1. […] auf Microservices umgestellt, die in Docker-Containern laufen. Mit der Docker-Plattform und agiler Softwareentwicklung mit und für die Anwenderunternehmen will man schnell – monatlich und dann zweiwöchig […]

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