CIO: Vom Verhinderer zum „Enabler“

Ein aus meiner Sicht sehr valider Kommentar von Martin Andenmatten, Gründer und Geschäftsführer, Glenfis, der viele Punkte auf den Punkt bringt. Ich zitiere und empfehle den ganzen Beitrag zu lesen:

Wozu brauchen wir heute noch einen CIO? … Zum Abonnieren von SaaS-Lösungen braucht man nun wirklich keinen CIO. Ist er also „obsolet“ geworden?

Wenn sich der CIO als Chefarchitekt der Infrastrukturen und Technologien versteht, dann wird ihm wohl oder übel die Grundlage wegbrechen, über die er sich bis heute identifiziert hat. Er wird sich auch keinen Gefallen damit tun, wenn er sich und das Unternehmen unter Drohgebärden bezüglich Sicherheit und Datenschutz zu isolieren versucht, um im Grunde nur seine Kontrolle wahren zu können. Dieser CIO wird in der Tat überflüssig.

Um als CIO bedeutsam zu bleiben, muss er sich vom technischen Verhinderer zum strategischen Enabler wandeln. Anstelle alles daran zu setzen, Schatten-IT zu verhindern, sollte er sich eher fragen, warum das Business diese Lösung braucht und was er dazu beitragen kann, dass sie so effektiv wie möglich genutzt werden kann. Er muss sich lösen können vom reinen kontrollbasierten Sicherheitsstreben hinzu einer vertrauensbasierten Sicherheit, die auf einem gemeinsamen Verantwortungsmodell mit Business und Serviceanbietern beruht. …

CIO, bleib relevant und spring über deinen Schatten!

Source: CIO – bleib relevant! | Netzwoche

(Stefan Pfeiffer)

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