Eine interessante Frage: Ein Cloud-Anbieter oder mehrere? Anbieter wie AWS plädieren natürlich für eine monolithische Struktur. Aber es gibt auch andere Meinungen:

One size fits all funktioniert nicht in der Cloud

Dennoch raten Experten davon ab, auf einen einzigen Cloud-Provider zu setzen. Der wichtigste Grund: Eine Cloud-Plattform, die optimale Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit für jede Anwendung bei niedrigen Kosten garantiert, gibt es in der Praxis nicht. Unternehmen würden sich deshalb fast zwangsläufig in Richtung einer Multi-Provider-Strategie bewegen, beobachtet die Gartner-Analystin Mindy Cancila.

Source: Infrastructure as a Service: Warum CIOs eine Multi-Cloud-Strategie brauchen – cio.de

IBM bietet über seine Global Technology Services-Einheit Cloud Brokerage Services an und verspricht darüber bis zu 40 % Einsparungen. Informationen finden Sie hier.

Oder aber gibt man schon vorher auf und begibt sich erneut in die totale Abhängigkeit? Kommentare sind sehr willkommen:

„Vendor Lock-in auch in der Cloud unvermeidbar“

Von dem berüchtigten Lock-in-Effekt sollten sich CIOs bei ihren Cloud-Entscheidungen jedenfalls nicht leiten lassen, empfiehlt Forrester-Analyst Dave Bartoletti. Aus unterschiedlichen Gründen hätten sich Unternehmen über Jahrzehnte schon mit ERP-Software, Datenbanken oder E-Mail-Systemen von Anbietern wie Oracle, SAP oder Microsoft abhängig gemacht. Ähnliches sei für Cloud-Services zu erwarten, ein Lock-in deshalb mehr oder weniger unvermeidbar.

(Stefan Pfeiffer)

 

Posted by Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

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